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Newsletter | September 2020

Sehr geehrte Leser des MineInvestment-Newsletters,

 

„Die neue Strategie hat zwei Kernpunkte. Erstens will die Fed künftig nicht mehr geradewegs ein Inflationsziel von 2 Prozent anstreben. Sie wird stattdessen ein „moderates Überschreiten“ dieses Ziels zulassen, wenn die Inflation zuvor längere Zeit deutlich zu niedrig war.“1

 

Mit moderatem Überschreiten wird hier eine asymmetrische Inflationspolitik zu Rate gezogen. Das hat nichts mit Geometrie zu tun, sondern eher mit der Enteignung Ihrer Ersparnisse! Ein Beispiel soll dieses Vorgehen beschreiben. Lag der Zins bspw. einen Monat bei 0,5 Prozent, so können die Notenbanken nun im nächsten Monat 3,5 Prozent anstreben und haben damit im Durchschnitt die 2 Prozent erreicht. Dass die inoffiziellen Inflationsraten weitaus höher liegen, sollte jedem auffallen wer mit offenen Augen im Supermarkt die Preisanstiege mitverfolgt.

 

Nun hat die amerikanische Notenbank FED bekannt gegeben, dass die Zinsen in einer Spanne von 0 bis 0,25 Prozent bis mindestens 2023 verharren und alle geldpolitischen Werkzeuge in Betracht gezogen werden können, um die Wirtschaft anzukurbeln und die Arbeitslosigkeit zu senken. Im Grunde genommen war dieses Handeln seitens der Notenbanken bereits vollkommen absehbar, da den Notenbanken am Ende des gegenwärtigen Kreditzyklus keine andere Möglichkeit besteht, als die Zinsen bei nahe der 0 Prozent Marke zu belassen. Zum einen können bei derartig hohen Schuldenständen niemals die Zinsen angehoben werden, sonst würde die Schuldentragfähigkeit der Staaten direkt zum Erliegen kommen und der aufzubringende Kapitaldienst das Wirtschaftswachstum der Volkswirtschaften überschreiten.

 

Zum anderen sitzen die Notenbanken nun in einer Zwickmühle, da niedrige Zinsen und Währungsabwertung (Gelddrucken), gepaart mit einem Rückgang der Corona bedingten Produktion, unweigerlich zu hoher Inflation führen wird. Um eine eventuelle Inflation aufzuhalten, müssen im Umkehrschluss die Zinsen wieder angehoben werden. Dies ist jedoch nicht möglich, wie zuvor bereits angeführt wurde.

 

Dass die Inflation noch nicht vollumfänglich durchgeschlagen ist, liegt daran, dass die Billionensummen noch nicht in der Wirtschaft angekommen sind und die Menschen ihre Konsumausgaben durch Kurzarbeit oder Arbeitsplatzverlust zurückhalten. Jedoch ist das ein absolutes Spiel mit dem Feuer und beruht auf einer simplen Rechnung: Vertrauen!

 

In einem gewissen Moment wird der Bevölkerung klar, dass diese riesigen Summen niemals rückzahlbar sind. Daraufhin wird es einen Punkt geben in dem das noch vorhandene Geld in den Markt fließen wird, um davon Güter und Waren zu kaufen, welche einen reellen Wert darstellen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Inflation bei fallenden Warenangebot und steigenden Geldmengen sehr stark und schnell steigen! Inflation ist keine lineare Funktion, sondern findet exponentiell statt! In der Regel finden 80 Prozent der Anstiege in 20 Prozent der Zeit statt!

 

Zumal davon ausgegangen wird, dass 700.000 bis 800.000 Unternehmen Insolvenz anmelden werden wenn die Insolvenzantragspflicht wieder greift.2 Weiterhin wären fast 50 Prozent der Unternehmen pleite, wenn der Staat keine Hilfen zugesagt hätte!3

 

In der Wirtschaft ist es genauso wie in der Natur oder mit dem Menschen vergleichbar. Es ist nicht möglich immerfort einzuatmen, sondern es muss ein Gleichgewicht von beidem vorliegen bei dem auch ein Ausatmen zugelassen werden muss. In der Wirtschaft wurde dieses seit der Finanzkrise 2007/2008 aber nicht mehr zugelassen und es wurde ein enormes Ungleichgewicht erzeugt. Eine Marktbereinigung ist jedoch nach dem längsten Zeitraum eines Wirtschaftsaufschwungs in der Geschichte mehr als überfällig.4 Die Folge dessen ist, dass Banken in Schieflage geraten und wir in diesem Zusammenhang über nicht vorstellbare Geldmengen sprechen werden, da im Gegensatz zur damaligen Finanzkrise nicht nur der Finanzsektor betroffen ist, sondern dieses Mal auch die Privatwirtschaft vollumfänglich alimentiert werden muss.

Schauen wir uns einen sehr wichtigen Zusammenhang an. Gold und negative Realzinsen lassen das gelbe Edelmetall stark ansteigen.   

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Abbildung 1: Goldpreisentwicklung bei positiven oder negativen Realzinsen5

In Abbildung 1 sind auf der Skala die Realzinsen oben in grau und unten in Gold abgetragen und zeigen die Entwicklung des Goldpreises in verschiedenen Perioden der Realzinsentwicklung auf. Derzeit liegen diese nach offiziellen Zahlen bei ca. -0,81 Prozent in den USA. Dieser Wert sollte real aber weitaus höher liegen, da die Regierungen seit 1980 andere Inflationsstatistiken und Warenkörbe zur Berechnung heranziehen. Gleichwohl ist jetzt der perfekte Zeitpunkt für die monetären Edelmetalle Gold und Silber gekommen, da die FED bis mindestens 2023 mit Zinssätzen von 0 Prozent rechnet! 

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Abbildung 2: Realzinsen in Deutschland seit 20086

Abbildung 2 zeigt genau das gleiche Bild in Deutschland, wobei die Realzinsen bei ca. -1,1 Prozent liegen. Wie kann man jetzt auf die reale Inflationsrate schließen, wenn uns die Regierung mit geschönten Daten an der Nase herumführt?  

Dazu müssen Sie sich die Entwicklung des Goldpreises seit dem Jahr 2001 bis 2019 anschauen. Aus der Abbildung 3 geht die Entwicklung des Goldpreises, der wichtigsten Währungen weltweit, hervor. Daraus abzuleiten ist eine jährliche Durchschnittsperformance im Euroraum von 2001 bis 2019 von 8,5 Prozent. Aufgrund dieser Tatsache müsste die wahre Inflation so ausgepriesen werden und auch die Realzinsen in Wahrheit dementsprechend nach unten angepasst werden. 

Lassen Sie sich von Statistiken nicht ins Bockshorn jagen. Nicht umsonst heißt es: 

Traue keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast! 

Für Ihr Vermögen oder Ihr Erspartes heißt das: Lag Ihre Verzinsung unter den 8,5 Prozent, haben Sie real einen Verlust an Kaufkraft erlitten. Drastischer ausgedrückt: Sie werden Jahr für Jahr schleichend enteignet und um Ihre erarbeitete Lebenszeit gebracht! 

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Abbildung 3: Goldpreisentwicklung in Prozent ausgewählter Währungen seit 2001 bis 20197

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Abbildung 4: Goldpreis in Dollar 

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Abbildung 5: Silberpreis in Dollar 

Inflationieren als letzter Ausweg –

Tabubrüche am laufenden Band 

Geldpolitik & Wirtschaft

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DER GRÖSSTE CRASH ALLER ZEITEN KOMMT - NICHT NUR WIRTSCHAFTLICH, SONDERN AUCH POLITISCH UND GESELLSCHAFTLICHDie Finanzkrise 2008 erschütterte die Grundfesten unseres Finanzsystems. Die monetären, die sozialen und die politischen Auswirkungen spüren wir bis heute.

Wenn Sie mehr erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen das Buch

"Der Größte Crash aller Zeiten" von Matthias Weik und Marc Friedrich

Daher ist es enorm wichtig, sich rechtzeitig vor diesem Phänomen zu schützen, indem man sich finanziell auf der richtigen Seite positioniert! Wie das funktioniert zeigen wir Ihnen anhand unseres Newsletters. 

Marktupdate Minen & Edelmetalle

  • Gold erreichte sein Hoch am 06.08.2020 

  • Konsolidierung und Gewinnmitnahmen durch überkaufte Kurse

  • Kurse sind zu weit von ihren gleitenden Durchschnitten entfernt 

  • Kontraproduktive saisonale Entwicklung 

  • Dollar-Stärke bzw. Euro-Schwäche belasten zusätzlich 

  • Aktienmarkt kann unter Druck kommen und eine Verkaufswelle bei allen Assets nach sich ziehen (siehe März 2020) 

  • Cash halten und Einstiege bei negativer Übertreibung nutzen 

  • Einstiegszeitpunkte und interessante Minenwerte werden unseren Premiumabonnenten per Mail mitgeteilt 

 

Als weiterer Kontraindikator tönte lauthals die BILD am 25.08.2020:

„Ist Silber jetzt das bessere Gold?“ 

 

Diese Kommentare sollten jeden Investor aufhorchen lassen und zur Vorsicht mahnen! 

In den unteren beiden Charts sind der Gold-und Silberpreis in Dollar abgebildet. Die Abbildungen 4 & 5 zeigen deutlich, dass die beiden Metalle ihre Tops (in Rot markiert) jeweils Anfang August bildeten und im Anschluss in eine Korrektur übergingen. Diese überverkauften Zustände nutzten wir, um Gewinnmitnahmen zu realisieren, um diese für einen späteren Einstieg in günstigere Kurse zu nutzen. In Grün dargestellt ist deutlich zu erkennen, dass die Korrektur alsbald beendet sein könnte. Dennoch sehen wir noch Potential für tiefere Kurse, sowohl beim Gold als auch beim Silber.  

Wir werden die Korrekturphase bei den Edelmetallen nutzen, um weitere qualitative Minenaktien zu günstigen Kursen zu akkumulieren. Damit einhergehend möchten wir mit einem größeren Hebel überproportional von der kommenden Hausse der Edelmetalle profitieren. 

 

In unserem MineInvestment Portfolio haben wir Anfang September unsere letzte größere Position Freegold Ventures | WKN A1C4K0 reduziert und konnten einen Gewinn von +1.400% erzielen! Sollten Sie zu unseren Premium Abonnenten gehören, konnte Ihr Depot! seit April 2020 einen Zuwachs von +160% erzielen! Wir verfügen nun über eine hohe Cashposition von 90% und warten auf weitere günstige Einstiegskurse. Unsere Premium Abonnenten werden natürlich über bevorstehende Käufe oder Verkäufe informiert. 

Glänzende Grüße 

Ihr MineInvestment Team

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Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. Zwischen dem Abonnenten und Leser des MineInvestment Newsletters sowie Käufer der TOP-Mineinvestment kommt kein Beratungsvertrag zustande, da sich unserer Einschätzungen nur auf das Unternehmen selbst, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers beziehen. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass die Autoren Aktien der besprochenen Unternehmen halten dürfen. Sie finden in jeder Ausgabe einen entsprechenden Hinweis über die zum Zeitpunkt der Erstellung gehaltenen Positionen.  

(Stand 01.10.2020)  

  

Interessenkonflikt:  

 Wir sind in den meisten der aufgeführten Gold- und Silberaktien auch privat investiert.