Logo final.png

Newsletter | Juli 2021

„Transitory“ Inflation - ein vorübergehender Dauerzustand!

Geldpolitik & Wirtschaft

Sehr geehrte Leser des MineInvestment-Newsletters,

„Gold ist das Geld der Könige, Silber das Geld der Gentlemen, der Tausch ist das Geld der Bauern, aber Schulden sind das Geld der Sklaven.“[1]

Die großen Notenbanken versuchen die Marktteilnehmer immer mehr zu beschwichtigen, indem sie gebetsmühlenartig das Mantra einer vorübergehenden Inflation predigen. Das dieser Fakt so nicht eintreten kann und wird, sollte jedem klar werden. Die Nullzinsfalle in dem das System steckt, haben wir bereits mehrfach erklärt. Jetzt möchte die FED dem Unternehmensanleihemarkt „tapern“, also Geld aus dem Kreislauf zurückziehen, welches seit Corona als Unterstützung derer galt. Das wäre so, als würde man einem Junkie die Drogen entziehen. Die nachfolgende Grafik zeigt den Wahnsinn sehr deutlich auf.

Wie unterrepräsentiert Gold noch in den Portfolios ist, zeigt sehr gut die Abb. 4. Im Jahr 2020 waren lediglich 0,7 Prozent des Weltfinanzvermögens in Gold investiert. Wenn nur 1 Prozent der weltweiten Anlagen in Gold fließen würde, ergibt sich nach Schätzungen ein Goldpreis von 2713 US-Dollar. Wir sehen, dass Gold mehrere Katalysatoren für einen Anstieg bereit hält und es immens wichtig ist, dieses im persönlichen Depot als Hedge gegen die Unsicherheiten am Markt zu halten.

Abbildung 1: Zentralbankbilanz der FED, EZB und BoJ [2]

Bild1.png

Wir hatten nach der Great Financial Crisis im Jahr 2008 die bis dato größte Geldmengenflutung der Geschichte. In den 12 Jahren bis „Corona“ wurden dadurch 10,5 Billionen Dollar erzeugt. Jetzt haben wir in gut  15 Monaten fast die gleiche Menge an wertlosen Papierfetzen in Umlauf gebracht. Jedoch haben wir, im Unterschied zum letzten Mal, Hilfen, die auch nachfragewirksam in der Bevölkerung durch Transferzahlungen wirksam werden und nicht nur im Bankensystem zirkulieren. Es ist ein Trugschluss, dass wir zur Normalität zurückkehren werden, da sich das System in seinen letzten Zügen seines Zyklus befindet und es zu einer Neuordnung des Finanzsystems kommen muss und wird.

Die Ausweitung der Geldmenge wird stetig weiter steigen und das billige Geld wird die Schulden der Staaten auf der einen und die Vermögen und Ersparnisse der Menschen auf der anderen Seite weiter reduzieren. Die offizielle Inflationsrate lag in den USA für April bei 4,2 Prozent. Jedoch wurden nach der alten Berechnungsmethode von 1980 über 12,06 Prozent ausgewiesen.

Bild2.png

Abbildung 2: Offizielle (schwarz) & alternative Inflationsrate (blau) [3]

Wir können davon ausgehen, dass in den nächsten Quartalen weitere Dynamik in die Teuerungsraten kommt, da die Notenbanken und speziell die amerikanische FED die Käufe von Anleihen nicht reduzieren kann. Viele Staaten wollen bereits den US-Dollar aus ihren Portfolios reduzieren bzw. gänzlich herausnehmen. So beispielsweise Russland: „Die Regierung strebe eine "Entdollarisierung“ der russischen Wirtschaft" an, hatte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag in Moskau erklärt. Seit dem 20. Mai sei der Anteil der Dollar-Aktiva im Fonds daher von 35 Prozent auf null Prozent reduziert worden.“[4] 

Auch in Deutschland entstehen überall weitere schwarze Löcher, die gefüllt werden müssen. So wird jetzt über die Rente mit 68 debattiert.[5] Im Allgemeinen beschreiben „Experten“, dass das „Rentensystem vor dem Ruin steht“.[6] So soll es bereits ab 2025 zu massiven Finanzierungsproblemen kommen und die Beiträge massiv steigen. Die derzeitigen Ausgaben des Bundeshaushaltes betragen jetzt bereits 28 Prozent und könnten auf 50 Prozent steigen. Diese Problematik ist seit längeren bekannt und jetzt offenbaren sich immer mehr Wahrheiten, die zuvor unter den Teppich gekehrt wurden! Auch in Sachen Kohlenstoffdioxid-Steuer greift der Staat immer tiefer in die Taschen der Bürger und treibt in dieser Hinsicht die Teuerung weiter in die Höhe.[7]  Auch liest man von einer Explosion der Krankenkassenbeiträge durch die Corona-Krise.[8]

Man sieht sehr deutlich, dass auf vielen Ebenen preistreibende Effekte auf den Bürger zukommen und er es sein wird, der die Krise mit seinem Ersparten bezahlen wird. Zunächst wiegen sich viele in Sicherheit durch derzeitige Kurzarbeitergeldzahlungen oder andere Transferleistungen, welche nun weiter verlängert wurden.[9] Jedoch sind das billige Taschenspielertricks und eine Hinhaltetaktik. Jeder der angebliche Hilfszahlungen erhält, wird diese durch die Inflationssteuer in doppelter Höhe an den Staat zurückzahlen ohne es direkt zu bemerken. Der Staat spricht zwar von Transitory - also vorübergehender Inflation - doch sind das nur Beruhigungspillen, die verteilt werden, um der Bevölkerung zu suggerieren, alles ist in bester Ordnung! Doch schaut man in die Geschichte wird deutlich, dass die Masse am Ende immer die Zeche gezahlt hat!

„Aber der Staat lügt in allen Zungen des Guten und Bösen; und was er auch redet, er lügt - und was er auch hat, gestohlen hat er’s.“[10]

Friedrich Nietzsche

(1844 - 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Schützen Sie ihre erarbeitete Lebenszeit durch Sachwertinvestments mit Gold und Silber in physischer Form, damit ihre Vermögen vor staatlichem Zugriff geschützt werden. Mit Minenaktien ist es möglich von den Anstiegen der Edelmetalle mit einem Hebel zu profitieren. MineInvestment bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten daran zu partizipieren, um Vermögen aufzubauen und eine Generationenchance wahrzunehmen.

Jetzt mit MineInvestment durch verschiedenen Möglichkeiten von den kommenden Bullenmarkt der Rohstoffe profitieren!

Einen weiteren sehr Interessanten Zusammenhang liefert auch die folgende Abbildung 3. Dort wird die Performance vom Goldpreis und der Inflation aufgezeigt. Und zwar wird hier zwischen einer Inflation von unter und über 3 Prozent unterschieden. Bei einer Inflation von unter 3 Prozent performte der Goldpreis von 1971 bis 2020 um 6,4 Prozent pro Jahr. Über einer Rate von 3 Prozent belief sich die Rendite bereits auf 15,3 Prozent jährlich. Eine ebenfalls starke Performance zeigten auch die Rohstoffe, wenn die Teuerungsraten über der 3 Prozenthürde standen.

In den USA wurden für April bereits 4,2 Prozent (offiziell) berechnet. Für Juni belief diese sich schon auf 5,0 Prozent. Wenn sich das stagflationäre Umfeld wie in den 70er- Jahren bewahrheitet, werden wir weitaus höhere Raten sehen. Damit werden die Edelmetalle zu einem unverzichtbaren Anker des Vermögensschutzes aufsteigen und es wird viel höhere Preissteigerungen mit sich bringen.

Bild3.png

Abbildung 3: Zusammenhang zwischen Inflation und Performance von Gold und den Rohstoffen [11]

Bild4.png

Abbildung 4: Prozentuales investiertes Weltfinanzvermögen in Gold [12]

Marktupdate Minen & Edelmetalle

Auch bei den Minenaktien gibt es interessante Neuigkeiten. Dazu ein Marktkommentar von Dr. Uwe Bergold:

„Abseits der breiten Finanzberichterstattung kam es im Mai 2021 zu einem markttechnisch historischen Ereignis im Goldsektor: Der Barron´s Gold Mining Index brach, in Unzen Gold bewertet (reale Betrachtung), aus seinem 50-jährigen Abwärtstrend, bei gleichzeitig komplementierter Bodenformation, nach oben aus.“ In der Abbildung 3 ist dieses starke Signal dargestellt.

Bild5.png

Abbildung 5: BGMI (Barron's Godl Mining Index) in Unzen Gold von 12/1938 bis 05/2021 [13]

Wir hatten auf diesen Umstand einer jahrzehntelangen Unterbewertung bereits öfter hingewiesen. Jetzt haben wir den Ausbruch dieses langen Abwärtstrends gesehen und aktuell haben wir eine Bewertung von 0,6 Unzen Gold. Im Hoch des Jahres 1968 war der Index (The Major US Gold Index) mit 6,5 Unzen Gold bewertet. Auch das es sich bei diesem Bullenmarkt um eine Generationenchance handeln könnte, haben wir ebenfalls thematisiert und es bietet sich noch immer eine antizyklische Gelegenheit in Goldminenaktien zu investieren, um von diesen historischen Tiefstständen profitieren zu können.

Im Vergleich dazu soll die nächste Abbildung verdeutlichen, welche Diskrepanzen zwischen den nominellen und realen Betrachtungsweisen entstehen. Zwischen der Abb. 4 und Abb. 3 liegen für den Betrachter Welten, da der eine Chart die unverzerrte Wahrheit zeigt und der andere die monetäre Illusion von Bewertungen nahe der Hochs wie vom Aktien- und Immobilienmarkt. Der gewöhnliche Investor bewertet meist immer nur nominell, was aber einer monetären Fata Morgana gleicht. Denn nimmt man den Wertmaßstab Gold als nicht beliebig vermehr- und produzierbaren Standard zur Hand, wird einem die Täuschung erst richtig vor Augen geführt.

Bild6.png

Abbildung 6: BGMI von 1939 bis heute [14]

So können wir bei BGMI heute Bewertungen sehen, welche nahe an den All-Time-Highs von 2011 liegen. Jedoch zeigt die Bewertung in Unzen Gold betrachtet ein völlig gegenteiliges Bild und der Index hat sich erst von seinen Bewertungstiefs erhoben. So können sich die Goldaktien bis zum vorigen Hoch in der Spitze locker noch ver-10-fachen, bevor eine Bewertung wie von 1968 erreicht wird!

Der Goldpreis ist auch in Bezug auf die monetäre Basis relativ günstig bewertet:

„Der Goldpreis, der erforderlich ist, um die Geldbasis zu stützen, wird aus den US-Goldreserven, dem Goldpreis und der Geldbasis berechnet. In den 1930er Jahren und zum Ende der 1970er Jahre erreichte der Goldpreis ein Niveau, das 100% der monetären Basis deckte. Heute müsste der Goldpreis auf 22.000 $ steigen, um dies zu erreichen. Im Jahr 2008, was noch nicht allzu lange her ist, erreichte der Goldpreis eine Deckung von 30% der monetären Basis. Um dies heute zu erreichen, müsste der Goldpreis bei 6.700 $ liegen.“[15]

Anhand der Abbildung 7 wird das Verhältnis von Geldmenge und Goldpreis dargestellt.

Abbildung 7: Goldpreis in Relation zur Goldmenge [16]

Wir sehen also, dass die Fundamentaldaten bei den Edelmetallen sehr gut sind und auch andere Rahmenbedingungen mehr als förderlich für steigende Edelmetallnotierungen sind.

 

Aktueller Goldpreis

Wir hatten im letzten Newsletter darauf hingewiesen, dass die Korrektur bis 1800 Dollar reichen könnte, aber durch das FOMC-Meeting wurde der Goldpreis vom Balkon geworfen und eine Etage tiefer gelegt. Nur die Aussage über zwei Zinserhöhungen von jeweils 0,25 Prozent löste einen Kursrutsch aus, der völlig irrational und überzogen war.

Der Rückgang basierte nur auf einem Papiergoldkontrakte-Verkauf, jedoch wurden physisch keine Unzen verkauft. Auch nahmen die ETF-Bestände während des Rückgangs zu.

Bild9.png

Abbildung 8: Goldpreis erreicht markante Unterstützungslinie und bildet inverse SKS-Formation [17]

Im Zuge des Abverkaufs konnten die Bären beide gleitende Durchschnitte nach unten durchbrechen und der Kurs stabilisierte sich um den Bereich einer sehr starken Unterstützungslinie bei 1760 US-Dollar. Der Kurse hat im Chart eine inverse SKS-Formation gebildet und ergibt zusammen mit starken Fundamentaldaten und einem bald anstehenden „Golden Cross“ ein sehr bullisches Signal für steigende Notierungen. Auch ist Gold wieder massiv überverkauft, was der RSI unten im Chartbild signalisiert.

Gold steht technisch gut da und sollte sein Tief in dieser Korrektur gesehen haben. Wir sehen eine höhere Überverkauftheit als im März letzten Jahres. Von da aus gab es eine starke Gegenbewegung, die dann im Sommer ein neues Allzeithoch markierte. Es ist davon auszugehen, dass dieses Jahr der gleiche Rhythmus eingeschlagen werden könnte. Die nun startende saisonale Phase von Anfang Juli bis Anfang Oktober sollte sowohl für Gold als auch für Silber neue Hochs mit sich bringen. Vor allem die Monate August und September waren in den letzten 20 Jahren für die Edelmetalle sehr positiv ausgefallen.

Auch wir erwarten im Zuge der nächsten Monate wieder steigende Notierungen. Doch kann es im Zuge der Sommermonate zu einem sehr volatilen Marktverhalten kommen. Sowohl für die Rohstoffe als auch für den Aktienmarkt ist derzeitig ein steigender Dollar Gift und kann für Abverkäufe sorgen, welche die FED dann wahrscheinlich mit noch höheren Anleihekäufen bekämpfen wird.

Es ist ratsam eine Gewisse Cash-Position vorzuhalten, um auf eventuelle Rückgänge mit Nachkäufen reagieren zu können. So kann Gold durchaus nochmal die 1720 Dollar oder darunter anlaufen, bevor der Aufwärtstrend fortgesetzt wird. Eine wichtige Marke, die es zu überwinden gilt sind die 1800 Dollar.

Es wäre stark, wenn wir auf Monatsbasis einen Schluss darüber sehen würden. Jedoch sollte das Abwärtspotential bei den Goldaktien sehr begrenzt sein. In der nachfolgenden Grafik ist das HUI-Gold Ratio der letzten 25 Jahre abgebildet. Die Unterstützung der 50er- Tageslinie ist relativ nah und bei einem Erreichen des letzten Hochs werden die (großen) Minen mindestens 400 Prozent nach oben laufen. Junior- und Explorationsaktien können im Zuge dessen ein Vielfaches an Rendite erwirtschaften.

Bild10.png

Abbildung 9: HUI/Gold-Ratio von 1996-2021 [18]

Wir haben das Ratio bereits in unseren Goldminenaktien-Report herangezogen und haben auf die Unterbewertung des Sektors hingewiesen. In diesem Bullenmarkt sollte das Ratio bis auf 0,8 steigen oder sogar kurzfristig auf 1,0 übertreiben, da die Geldmengen noch nie zuvor solche Ausmaße angenommen haben. Das Verhältnis von Gold gegenüber den Goldaktien zeigt, dass die Aktien so billig wie im Jahre 2001 sind. Lassen Sie sich nicht von den Aussagen der Zentralbanken von Zinserhöhungen ins Bockshorn jagen. Viele werden ängstlich nahe dem Tief verkaufen, was Sie unbedingt vermeiden sollten! Wer versucht hat einen Bullen zu reiten, muss sich gut festhalten, damit man nicht vor Beginn der Reise zu neuen Allzeithochs abgeworfen wird!

Wenn Sie auch immer Käufe oder Verkäufe per Ad-hoc Mitteilung bekommen möchten, werden Sie Mitglied und verpassen Sie nie mehr günstige Einstiegsgelegenheiten bei sehr aussichtsreichen Rohstoffaktien.

Jetzt mit MineInvestment durch verschiedenen Möglichkeiten von den kommenden Bullenmarkt der Rohstoffe profitieren!

Glänzende Grüße 

Ihr MineInvestment Team

Risikohinweise und Haftung

 

1. Die in den Publikationen des MineInvestment Newsletters sowie in in den TOP-Mineinvestment (Anbieter) wiedergegebenen Meinungen, Analysen und Prognosen geben die subjektive Einschätzung des Verfassers wieder. Der Anbieter erbringt keine Anlageberatung und gibt keine Empfehlungen zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten ab. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr oder Haftung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der im Rahmen der Erstellung zu Grunde gelegten Daten oder Einschätzungen, für die Angemessenheit der herangezogenen Einschätzungen oder für den Eintritt der aufgestellten Prognosen. Eine Garantie für den Eintritt von aufgestellten Prognosen wird ausdrücklich nicht abgegeben. Eine Aktualisierungspflicht bereits abgegebener Einschätzungen oder Analysen besteht nicht. 

2. Alle im MineInvestment Newsletters sowie in in den TOP-Mineinvestment veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Finanzinstrumente dar, noch eine Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder der Zeichnung von Wertpapieren. Jedes Investment in Finanzinstrumenten ist mit Risiken bis hin zum Totalverlust behaftet. Dieser Newsletter stellt nur die persönliche Meinung von David Moll dar und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der im MineInvestment Newsletters sowie in in den TOP-Mineinvestment dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. 

 

Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (Small Caps) und speziell Explorationswerte, sowie alle börsennotierten Wertpapiere, sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen und die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Spezielle Risiken im Rohstoffsektor: Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiel zu den gesonderten Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Exportverbote, Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden),  Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken. Durch diese zusätzlichen Risiken zählen die im Newsletter „Basic“ sowie in in den TOP-Mineinvestment besprochenen Aktien zur höchsten Risikoklasse mit Totalverlustrisiko. 

 

Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. 

 

Zwischen dem Abonnenten und Leser des MineInvestment Newsletters sowie Käufer der TOP-Mineinvestment kommt kein Beratungsvertrag zustande, da sich unserer Einschätzungen nur auf das Unternehmen selbst, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers beziehen. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass die Autoren Aktien der besprochenen Unternehmen halten dürfen. Sie finden in jeder Ausgabe einen entsprechenden Hinweis über die zum Zeitpunkt der Erstellung gehaltenen Positionen.  

(Stand 01.10.2020)  

  

Interessenkonflikt:  

 Wir sind in den meisten der aufgeführten Gold- und Silberaktien auch privat investiert.  

Bild7.png