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Newsletter | Februar 2021

Erst Stagflation, dann Hyperinflation -

Auf den letzten Metern der Währungsabwertung bieten Edelmetalle den besten Vermögensschutz

Geldpolitik & Wirtschaft

Sehr geehrte Leser und Leserinnen des MineInvestment-Newsletters, 

„Dies ist die mit Abstand größte Finanzblase der Geschichte. Rechnen Sie damit, dass das System zusammenbricht, weil es mathematisch gesehen zusammenbrechen muss. Sie sollten sich auch finanziell schützen, indem Sie aus dem System aussteigen und Ihre eigene Zentralbank werden.“1

 

Bill Holter, US-amerikanischer Finanzmarkt-Experte

 

Wenn Zentralbankbilanzen senkrecht steigen, haben die Währungen ihren letzten Weg nach Süden begonnen und das Zeitalter für den ultimativen Vermögensschutz auf den Plan gerufen - Gold sei Dank!

 

Seit dem Tief im Aktien- und Rohstoffmarkt im März 2020 können auf breiter Front stark anziehende Rohstoffpreise beobachtet werden. Dazu sehen wir eine massive Überbewertung der Aktienmärkte (Tesla KGV > 1100)2 sowie des Immobiliensektors. Ebenfalls rentieren im Anleihemarkt mittlerweile über 18 Billionen Dollar Anleihevermögen im negativen Bereich, was im Übrigen die größte Blase der Menschheitsgeschichte ist.3 Dazu kommt eine schwache Konjunktur, steigende Arbeitslosigkeit und gleichzeitig anziehende Inflation. So verzeichneten bspw. Mais, Sojabohnen, Weizen oder Stahlbleche in den letzten 6 Wochen Anstiege im zweistelligen Bereich.4 Allgemein verteuerten sich Agrarprodukte seit Juli 2020 um 45%.5

Dieses Faktum wurde durch die „Corona-Pandemie“, was in Wirklichkeit eine Geldsystemkrise darstellt, ad absurdum geführt und leitete einen Zykluswechsel im großen Kreditzyklus ein, weg vom Aktienmarkt hin zum Rohstoffsektor und den Edelmetallen. Ein Anzeichen dafür sind vor allem Aktien die sich noch nicht von ihrem „Pandemie-Tief“ erholt haben und das trotz der Injektion von mehreren Billionen Dollar im Jahr 2020. Die Bilanz der amerikanischen Notenbank FED wurde letztes Jahr um schlappe 75% ausgeweitet.8

 

Wir sehen jetzt das ganze Dilemma zu Tage treten, in welchem die Notenbanken gefangen sind. Das neu geschnürte Hilfspaket der USA von 1,9 Billionen Dollar entspricht circa 10% vom BIP und dennoch hat dieses Hilfspaket eine aberwitzige niedrige Wirkung. Denn für jeden Dollar den die Regierung ausgibt, um die Wirtschaft zu stimulieren, wird lediglich ein Wachstum von 10 Cent generiert.9 Dieses Phänomen ist als abnehmender Grenznutzen bekannt und zeigt, dass Gelddrucken keinen Wohlstand erzeugen kann und früher oder später zu massiver Inflation führen wird. Dadurch werden die monetären Edelmetalle Gold und Silber als Rettungsanker unabdingbar für den Vermögensschutz.

 

Durch diese Verschiebung werden jetzt alle von steigenden Preisen der Rohstoffe betroffen sein. Zuletzt hatten wir eine Assetpreisinflation von Aktien und Immobilien gesehen. Diejenigen die genügend Vermögenswerte dieser Art in ihren Portfolios hatten, konnten damit sehr hohe Gewinne einfahren und von diesen Steigerungen profitieren. Jedoch dreht der Wind bereits und die Zeichen stehen auf Sturm oder anders ausgedrückt: Der Zyklus wechselt nun in eine andere Asset-Klasse.

 

Wer den kommenden Sturm, mit seinen bisherigen erzielten Gewinnen, einigermaßen überstehen möchte, muss nur die Segel wieder neu ausrichten und mit dem Sturm segeln. Wer das nicht beherzigt, wird in den nächsten Jahren sehr hohe Realverluste realisieren, was auf steigende Inflationsraten zurückzuführen ist. In diesem Zusammenhang werden sich vor allem Güter des täglichen Bedarfs enorm verteuern und die Lebenshaltungskosten in die Höhe treiben, was mit steigenden Reallohnverlusten einhergehen und Einschränkungen im Lebensstandard hervorrufen wird.

Marktupdate Minen & Edelmetalle

Nach dem kurzen Ausbruch zur Dezembermitte sind die monetären Edelmetalle noch einmal konsolidiert und zeigen kurzfristige Schwäche. Zum einen ist der Dollar zu Euro temporär etwas stärker, was nach dieser starken Rally der letzten Wochen Gold etwas belastet. Zudem stiegen die 10-jährigen Staatsanleihen wieder etwas und zogen das Interesse der Investoren auf sich, da Gold in diesem Sinne keinen Zinsen abwirft.

 

Auch die COT-Daten zeigen noch eine Schwäche im Markt, da noch viele Spekulanten ihre Positionen offen haben. Diese müssen sich ebenfalls noch bereinigen. Der primäre Trend besteht jedoch weiterhin und ist voll intakt. Es handelt sich lediglich um eine Verschnaufpause. Diese leichte Schwächephase sollte genutzt werden, um weitere Zu- oder Nachkäufe zu tätigen.

 

Eine Konsolidierung dauert bei den Edelmetallen im Schnitt 3 bis 5 Monate und ist erforderlich, um schwache Hände aus dem Markt zu drängen und Kraft für eine neue Aufwärtsbewegung zu tanken. Die nächste Welle nach oben wird sehr impulsiv werden, da die Schulden exponentiell wachsen und die Inflation wie oben erläutert, sich mit großen Schritten auf uns zu bewegt. Je länger die Korrektur, desto impulsiver sind die Ausbrüche der Edelmetalle.

 

Dafür gibt es ein schönes englisches Sprichwort: Bigger The Base, Higher In Space. Umso länger und zermürbender eine Korrektur zeitlich gestreckt wird, desto schneller erfolgt ein nächster Anstieg. Vergleichbar ist dieses Verhalten mit einer immer weiter zusammengedrückten Feder, die danach umso kräftiger nach oben entspannt.

 

Wir haben nun bereits mehr als 5 Monate der zermürbenden Korrektur hinter uns und es kann durchaus sein, dass noch einmal neue Tiefs der Edelmetalle verzeichnet werden. So kam es auch zu einer weiteren Korrektur bei den Minenaktien. Jetzt heißt es Nerven bewahren, um sich nicht kurz vorm Start der größten Hausse aller Zeiten abwerfen zu lassen. Es sind jetzt gute Einstiegspunkte, welche genutzt werden sollten, um den letzten Cash zum Einstieg bei günstigen Kursen nutzen zu können.

 

Unsere Vermutungen zum Silber haben sich dahingehend 2020 bereits erfüllt. So konnte Silber um über 47% auf Jahresbasis zulegen was in Abbildung 1 deutlich wird. Wir gehen hier davon aus, dass beim Silber dieses Jahr neue Hochs über 50 Dollar die Unze erreicht werden. Beim Silber und vor allem bei den Junior- und Explorationsaktien, benötigt der Anleger ein gutes Timing bei Käufen und Verkäufen, da Silber eine sehr starke Volatilität aufweist. Die Unternehmen sind davon umso stärker betroffen, da sich die Preisschwankungen mit einem dementsprechenden Hebel auf die Aktien auswirken.

 

Dadurch können enorme Unterschiede bei der Rendite erzielt werden, da Aktien aus dem Bereich keine normale buy & hold Strategie erfordern, sondern frühzeitige Gewinnmitnahmen, wenn die Edelmetalle nach ihren Anstiegen wieder korrigieren. Schwankungsbreiten von 30 - 50% sind dort ganz normal und mit frühzeitigen Ausstiegen und Zukäufen nach der Korrektur können überdurchschnittliche Renditen erzielt werden.

Mit unseren MineInvestment Newsletter bleiben Sie auf dem laufenden was den größten Rohstoffbullenmarkt der Geschichte angeht. Erhalten Sie eine erlesene Auswahl von Nachrichten und Informationen im Minen-& Explorationssektor und abonnieren Sie noch heute!

Glänzende Grüße 

Ihr MineInvestment Team

Risikohinweise und Haftung

 

1. Die in den Publikationen des MineInvestment Newsletters sowie in in den TOP-Mineinvestment (Anbieter) wiedergegebenen Meinungen, Analysen und Prognosen geben die subjektive Einschätzung des Verfassers wieder. Der Anbieter erbringt keine Anlageberatung und gibt keine Empfehlungen zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten ab. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr oder Haftung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der im Rahmen der Erstellung zu Grunde gelegten Daten oder Einschätzungen, für die Angemessenheit der herangezogenen Einschätzungen oder für den Eintritt der aufgestellten Prognosen. Eine Garantie für den Eintritt von aufgestellten Prognosen wird ausdrücklich nicht abgegeben. Eine Aktualisierungspflicht bereits abgegebener Einschätzungen oder Analysen besteht nicht. 

2. Alle im MineInvestment Newsletters sowie in in den TOP-Mineinvestment veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Finanzinstrumente dar, noch eine Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder der Zeichnung von Wertpapieren. Jedes Investment in Finanzinstrumenten ist mit Risiken bis hin zum Totalverlust behaftet. Dieser Newsletter stellt nur die persönliche Meinung von David Moll dar und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der im MineInvestment Newsletters sowie in in den TOP-Mineinvestment dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. 

 

Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (Small Caps) und speziell Explorationswerte, sowie alle börsennotierten Wertpapiere, sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen und die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Spezielle Risiken im Rohstoffsektor: Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiel zu den gesonderten Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Exportverbote, Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden),  Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken. Durch diese zusätzlichen Risiken zählen die im Newsletter „Basic“ sowie in in den TOP-Mineinvestment besprochenen Aktien zur höchsten Risikoklasse mit Totalverlustrisiko. 

 

Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. 

 

Zwischen dem Abonnenten und Leser des MineInvestment Newsletters sowie Käufer der TOP-Mineinvestment kommt kein Beratungsvertrag zustande, da sich unserer Einschätzungen nur auf das Unternehmen selbst, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers beziehen. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass die Autoren Aktien der besprochenen Unternehmen halten dürfen. Sie finden in jeder Ausgabe einen entsprechenden Hinweis über die zum Zeitpunkt der Erstellung gehaltenen Positionen.  

(Stand 01.10.2020)  

  

Interessenkonflikt:  

 Wir sind in den meisten der aufgeführten Gold- und Silberaktien auch privat investiert.  

Zum besseren Verständnis empfehlen wir Ihnen unbedingt das Buch

"Der Private Rettungsschirm" von Simone Boehringer, Peter Boehringer, Phillip Vorndran, Gerhard Spannbauer und Christine Illing

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Die Zukunft der Währungsunion ist ungewiss, nur eines ist sicher: Die Folgen der Rettungspolitik werden jeden von uns treffen. Unabhängig davon, ob es zu Inflation, Deflation oder »nur« zu wirtschaftlicher Stagnation kommt, der Staat muss sparen und wird sich daher aus Teilen der öffentlichen Versorgung zurückziehen. Den Bürgern wird mehr zugemutet. Die Vermögenden können über höhere Steuern, Sonderabgaben oder einen Lastenausgleich zur Kasse gebeten werden. Weniger Betuchte werden Leistungseinschränkungen hinnehmen müssen.

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Abbildung 1: Übersicht der Rohstoffentwicklung im Jahr 2020

Stay long an buy the dip bei den Edelmetallen und profitieren Sie von unserer Erfahrung und einer TOP-Auswahl von Junior- und Explorationsaktien mit Baggerpotential.

 

In diesem Jahr werden wir voraussichtlich Dinge im Minensektor erleben, bei denen so mancher Aktieninvestor noch Augen machen wird. Wir lassen uns an dieser Aussage gern messen und blicken frohen Mutes auf die zukünftigen Entwicklungen bei den Edelmetallen und Minenaktien.

Zum besseren Verständnis empfehlen wir Ihnen unbedingt das Buch

"Die Bombenfunktion Zinseszins: Atom- oder Finanzbombe" von Peter Arnold und Wolfgang Arnold

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Warum muß denn das Bruttosozialprodukt eigent-lich andauernd um bestimmte Prozentsätze wachsen? Können wir nicht mit dem Wohlstand zufrieden sein, den wir bereits heute erreicht haben? Warum drohen Rentenversicherungen und die Wirtschaft, einschließlich der damit verbundenen Arbeitsplätze, zusammenzu- brechen, wenn unsere Wirtschaft nicht immer weiter wächst? Wäre es nicht längst an der Zeit, anstelle immer mehr zu arbeiten, nur um immer mehr zu konsumieren - wobei dieser Mehrkonsum teilweise schon deutlich abartige und abstruse Züge hat -, über einen Ausweg aus dem Teufelskreis nachzudenken, in dem wir alle ganz offensichtlich gefangen sind?

In diesem Umfeld von Inflation jeglicher Art, egal ob Stagflation oder Hyperinflation, bieten die Edelmetalle Gold und Silber den besten Schutz. Gold ist für seinen Vermögenschutz, vor allem in physischer Form bekannt und mit Silber als inflationssensibles Edelmetall, ist es möglich sein Vermögen in hohem Maße weiter auszubauen. Insbesondere aber ermöglichen Minenaktien, aus dem Junior- und Explorationsbereich, ein extremes Renditepotential mit Hebelwirkung auf die steigenden Edelmetalle. Mit einem diversifizierten Portfolio ist es möglich ein Generationenvermögen aufzubauen und damit das Investment seines Lebens zu erreichen.

 

Wir von MineInvestment sind immer auf der Suche nach den besten Aktien in diesem Rohstoffsegment und bieten eine exklusive Auswahl aus über 3500 Unternehmen aus dem Junior- und Explorationsbereich an. Wenn die Edelmetalle die aufkommenden Inflationserwartungen aufnehmen, sind mit den kleinkapitalisierten Unternehmen größtmögliche Renditen zu erwarten.

 

Indes geht die Verschiebung für insolvente Unternehmen in eine neue Runde. Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht wurde bis Ende April dieses Jahres verlängert.10 Wir können davon ausgehen, dass der Status quo so bis zur Bundestagswahl aufrechterhalten werden wird. Keiner möchte den Schwarzen Peter mit mehr als 800.000 Unternehmensinsolvenzen zugesteckt bekommen. Ohnehin lässt sich diese Entwicklung nicht aufhalten, sondern fliegt uns dann geballt und mit einem lauten Knall um die Ohren. Denn Banken haben enorme Forderungen gegenüber den Unternehmen und wenn diese ausfallen, führt es unweigerlich zu einer Bankenkrise. Jeder muss sich und seine Ersparnisse so gut wie möglich davor schützen, denn entschulden kann sich der Staat nur mit Hilfe von Inflation oder mit einem Bail-in, wo der Bankkunde mit seinem Guthaben bei einer Bankeninsolvenz beteiligt wird.

 

Zeit zu handeln, bevor diese Thematik zu Realität wird! Dabei darf nie vergessen werden, dass Geld durch Kreditschöpfung ins Leben gerufen wird. Schulden sind Guthaben und wenn Schulden nicht mehr bedient werden können, fallen auf der anderen Seite auch die Guthaben weg. Es ist ein Nullsummenspiel! Um dieses Szenario unbeschadet zu überstehen, müssen limitierte Sachwerte, wie die Edelmetalle es sind, gegenüber den Geldwerten vorgezogen werden, um sich und sein hart verdientes Geld und die damit verbundene erarbeitete Lebenszeit zu schützen!

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Dieses Szenario aus stagnierender Wirtschaft und steigender Inflation hatten wir in Deutschland in den 70er-Jahren. Das Schreckgespenst heißt Stagflation (extrem negativer Realzins) und führte von 1973-1981 zu massiven Preissteigerungen.6 Im Jahr 1972 lag die Feinunze Gold bei 50,20 Dollar, 1973 bei 202,25 Dollar und erreichte im Januar 1980 ein Hoch von 850 Dollar. Der Preis des Goldes stieg in dieser Zeit um das 17-fache an, während die Aktienmärkte zwar nominell anstiegen, aber real gegenüber Gold 70-90% verloren.7 Diesen Fakt bildet das S&P 500/Gold Ratio ab.

 

Der Spatenstich für den Start der Rohstoffhausse wurde also gelegt und nimmt immer mehr an Fahrt auf und wird nach unseren Prognosen vermutlich zwischen 2023-2025 ihren Höhepunkt erreichen. Viele Aktienbesitzer haben diesen Fakt sicher nicht auf den Schirm und werden dahingehend bei eventuellen Kursrücksetzern zukaufen. Es ist davon auszugehen, dass die Aktien sich in einer breiten Range seitwärts bewegen werden, jedoch wie in den 70er-Jahren Verluste von 90-95%, gegenüber Gold, erleiden könnten. Dieses Phänomen wird auch als monetäre Illusion bezeichnet.

 

Daher ist es überaus wichtig, sich mit den Fakten der zugrunde liegenden Wirtschaft zu beschäftigen und seine Investments so auszurichten, dass diese auf der richtigen Seite positioniert sind, um die Ersparnisse und Vermögen zu schützen und weiter auszubauen. Dennoch suggerieren die eklatanten Rettungsmanöver der Zentralbanken den Börsianern eine Sicherheit für weiter steigende Aktiennotierungen, so wie sie es die letzten Jahrzehnte gewohnt waren.