Logo final.png

Newsletter | August 2021

Chance oder Untergang. Das Jahr 1923 -  der Geschichtslehrer für ein globales Währungsereignis?

Geldpolitik & Wirtschaft

Sehr geehrte Leser des MineInvestment-Newsletters,

„Der blutige Aufruhr des Krieges ist vorbei: Genießen wir den Karneval der Inflation. Es ist eine Menge Spaß und Papier, bedrucktes Papier, schwaches Zeug - nennen sie es immer noch Geld? Für fünf Milliarden davon kann man einen Dollar bekommen. Was für ein Witz! Die Yankees kommen diesmal aber als friedliche Touristen. Sie kaufen einen Rembrandt für ein Sandwich und unsere Seelen für ein Glas Whisky. Krupp und Stinnes werden ihre Schulden los, wir von unseren Ersparnissen. Die Profiteure tanzen in den Palasthotels.“[1] Klaus Mann, 1923

Wie wir anhand der Geschichte sehen können, sind in Zeiten von großen Währungsereignissen unglaubliche Chancen vorzufinden, wenn man die richtigen Anlagen besitzt oder eine Währung mit der man sehr billig andere Vermögenswerte aufkaufen kann.

Weltweit gab es bis dato ca. 56 Hyperinflationen, welche ab einer Inflationsrate von 50% pro Monat diesen Namen erhält. Das bis dato größte Ereignis einer solchen Inflation verzeichnete damals Ungarn, welche von August 1945 bis Juli 1946 Einzug hielt. Damals verdoppelten sich die Preise aller 15 Stunden. Das entsprach einer täglichen Teuerung von 207 Prozent. Im Vergleich mit lediglich 20,9 Prozent in der Hyperinflation 1923 in Deutschland, lässt diese wie ein kleiner Windhauch anmuten.[2]

Alle Währungen werden irgendwann ohne einen Goldstandard ihren inneren Wert von Null erreichen. Zumal man bedenkt, dass in Ungarn die Währungsabwertung direkt nach dem Krieg begann. Verglichen mit heute stehen viele Länder mit noch höheren Verschuldungsraten als damals da.[3] Aus dieser Hinsicht ist die momentane Situation mit großer Vorsicht zu genießen, da einzig und allein das Vertrauen die Währungen noch zusammenhält.

Die nächste Grafik veranschaulicht den derzeitigen Zustand des weltweiten Währungs- und Finanzsystems sehr gut. Also im Zuge der Stagflation in den 70er-Jahren wurden die Zinsen bis auf 16 Prozent angehoben, um die Inflation im Zaum halten zu können. Durch diesen Anstieg kam es auch zu einer deutlichen Zunahme der Staatsschulden. Um diese in den Griff zu bekommen und um immer mehr Wachstum zu generieren, mussten die Zinsen immer weiter abgesenkt werden. Damit war gewährleistet, dass immer mehr Kredite zu günstigen Konditionen aufgenommen werden konnten.

Dieses Spiel gerät seit dem September 2019 jedoch an seine Grenzen und wurde durch die „C-Krise“ gelöst. Damit war es möglich den Zentralbanken einen Freifahrtschein für jedwede Gelddruckorgie zu geben, um das Kreditkartenhaus weiter zu stützen.

Sie sehen also, dass wir viel näher am Ende des Zyklus stehen als die meisten denken. Das Kartenhaus kann von heute auf morgen zusammenfallen und eine Jahrhundertchance für denjenigen bieten, welcher auf der richtigen Seite positioniert ist. Wer in dieser Marktlage auf dem falschen Fuß erwischt wird, kann schlussendlich den finanziellen Untergang wie 1923 erleben!

 

Dass die Inflation alles andere als Transitory sein wird, sehen wir an den neuesten Inflationsdaten aus dem Monat Juni. Diese betrug 5,4 Prozent und erreichte damit ein über 30-Jahreshoch. [9] Auch aus dem Elfenbeinturm aus Frankfurt wurde nichts Gutes verkündet. Dort änderte man das Inflationsziel und die Geldpolitik darf noch lockerer werden.[10]

Abbildung 1: Schulden und Anleihen-Zinsen der großen Industrienationen[4]

Im Durchschnitt lagen die Anleihe-Zinsen auf der Welt bei etwa 4 Prozent! Jetzt stehen wir bei 0 bis 0,25 Prozent. Bei diesen Verschuldungsraten kann keine Volkswirtschaft der Welt die Zinsen langfristig anheben, denn dadurch würden die Zinslasten das Wachstum kompensieren und Kredite würden weniger nachgefragt.

Wir laufen auf eine Inflationswelle hinaus und was wir sehen ist gerade wie von Milton Friedman beschrieben:

 

"Inflation ist immer und überall ein monetäres Phänomen in dem Sinne, dass sie nur durch eine schnellere Zunahme der Geldmenge als der Produktion erzeugt wird und werden kann."[5]

 

Nur dadurch können die exorbitanten Schulden sowie Guthaben zurückgefahren werden. Als Investor und Sparer muss man jetzt erkennen, welche Assets einem vor dieser epochalen Geldentwertung schützen. Auch hier zeigt die Geschichte, dass, wenn man sich vorher gut positioniert hat, sehr starke Zugewinne seines Vermögens realisieren konnte!

 

So war es während der Hyperinflation möglich Mehrfamilienhäuser für etwa 5 Unzen Gold zu kaufen und Firmen oder Hotels konnten zu jenen Zeiten für 1 Kilogramm erworben werden.[6] Auch heute stehen wir wieder an solchen historischen Wendepunkten, bei dem spektakuläre Vermögenszugewinne möglich sind.

Sie haben die Wahl - Chance oder Untergang! Alle Geldwerte oder Forderungen wurden damals durch die Inflation vernichtet. Jahrzehntelange Arbeit wurde innerhalb weniger Jahre vollkommen wertlos!

Abbildung 2: Zentralbankbilanz der EZB seit Gründung[7]

Jedoch konnte mit Gold und Silber der Wohlstand beibehalten werden und wer während des Krisenhöhepunktes verkauft hat, konnte sein Vermögen mehr als stark erhöhen.

Wir sehen dieses monetäre Phänomen so langsam aber sicher auf uns zurollen, bei dem sich die Masse der Bevölkerung noch immer im Dornröschen-Corona-Tiefschlaf befindet und erst aufwacht, wenn die letzte erarbeitete Lebenszeit vollkommen wertlos geworden ist.

Schützen Sie Ihr Vermögen vor der drohenden Inflation,

mit einem Investment in Edelmetalle und Minenaktien!

Die 8 Billionen Euro wurden überschritten und die Vermehrung von Konfetti-Euros schreitet stetig voran. So twitterte Markus Krall auf seinem Kanal:

„Um Ihrer Bilanz die erste Billion Euro hinzuzufügen, brauchte die EZB 9 Jahre. Für die 2. Billion brauchte sie 3 Jahre. Für die 3. Bio. 5 Jahre. Für die 4. Bio. 2 Jahre. Für die 5. Bio. 1 Jahr und 9 Monate. Für die 6. Bio. 9 Monate. Aktuelles Tempo: 3 Monate für die 7. Bio.“

Der Ökonom Hans Werner Sinne erklärt in diesem Zusammenhang das Seigniorage-Kapital der EZB:

„Die EZB hat für das Aufblähen der Bilanzsumme vielleicht noch drei bis vier Billionen Euro Luft nach oben. Würde man die werthaltigen Anlagewerte (z.B. Gold) nicht berücksichtigen, hätte sie nur noch 2,5 Billionen Luft nach oben. Das Bruttosozialprodukt steuert Ende 2020/ Anfang 2021 auf zehn Billionen zu. Es lag mal bei zwölf Billionen Euro. Die Obergrenze der EZB-Bilanz läge demnach bei 10 bis 11 Billionen Euro. Das bedeutet, in der Eurozone würde es früher „krachen im Gebälk“, um’s mal so auszudrücken.“[8]

Abbildung 3: Bewertung der Rohstoffaktien gegenüber dem Standardaktienmarkt (S&P500) von 1926 bis 2021[17]

 

Abbildung 4: Silber im langfristigen Bild [20]

Marktupdate Minen & Edelmetalle

Selbst die Mainstream Medien erwachen kurz vom dem Zyklusende aus ihrem komatösen Schlaf und bringen die Wahrheit über das was hier gerade abläuft. So sollte Journalismus ablaufen, aber die wenigsten werden sich für solche Artikel interessieren.

So schrieb der Focus am 5.07.2021: „Ökonom warnt vor Inflations-Illusionen der Notenbank: Fliegt uns alles ins Gesicht.“[11]

Auch werden sich Politiker vor der Wahl natürlich die Suppe nicht selbst versalzen wollen, sondern erst nach ihrer Wiederwahl und mit üppigen Gehältern und Pensionsansprüchen die Wahrheit über den derzeitigen Zustand der taumelnden Wirtschaft ans Tageslicht bringen. So wurden angeblich tausende Insolvenzen aufgrund eines technischen Fehlers nicht gemeldet.[12] Im Juni waren es täglich 500 Insolvenzanträge, die die Amtsgerichte zu bewältigen hatten!

Unterdessen hat sich China bereits die starke Schlüsselindustrie des Maschinenbaus unter den Nagel gerissen. Diese war einst noch ein Aushängeschild des Wirtschaftsstandortes Deutschlands und eine Ingenieurskunst, welche sich jedoch auf dem absteigenden Ast befindet. So hat das Reich der Mitte erstmals mehr Maschinen exportiert.[13]  Der Ruf als Exportweltmeister dahin, aber wir beschäftigen uns lieber mit wirklich nützlichen Dingen wie Gendersprache und Klo-Mülleimer für menstruierende Männer, die sich als Frau fühlen.[14]

So oder ähnlich konnte man sich den Untergang des Römischen Reiches vorstellen, wobei man damals von römischer Dekadenz sprach. Was sich heute abspielt, gleicht jedoch schon einer Geisteskrankheit und liegt fernab von einer gesunden Gesellschaft. Dieses Schauspiel ist eng verwoben mit dem zugrunde gehenden Geldsystem und ist ebenfalls damit begründet, dass die Menschen in einer Wohlstandsblase und -Illusion leben!

Das erkannte bereits damals Wladimir Iljitsch Lenin.

„Um die bürgerliche Gesellschaft zu zerstören, muss man ihr Geldwesen verwüsten.“[15]

Was hier auf die Menschheit zukommen könnte, beschreibt der nachfolgende Text und sollte bei jedem ein Warnsignal hervorrufen!

Abbildung 5: Ölpreis WTI

„Lenins Putsch von 1917 bleibt eine der grössten Tragödien der Menschheitsgeschichte. Es war ein tollkühner, brutaler Coup, auf den das permanente Massaker folgte, das man als Kommunismus bezeichnete, und dank dem unzählige Linke, oft Söhne und Töchter aus bestem Hause wie Daniel Vischer, die alle Vorzüge des Kapitalismus kannten, sich eine gerechtere Welt erhofften. Doch selten haben Menschen anderen Menschen so viel Schlimmes, Grausames, Entsetzliches angetan, im Glauben, so das Los der Menschheit zu verbessern.

Wie viele Menschen die Kommunisten in der Sowjetunion, in China, Vietnam, Kambodscha, Nordkorea, Kuba, Osteuropa oder Afrika umgebracht haben, ist Gegenstand der wissenschaftlichen Debatte nach wie vor. Unbestritten ist, dass es mindestens 65 Millionen waren, die starben, wahrscheinlich gingen gar 100 Millionen Menschen daran zugrunde. Die grössten Mörder hiessen Lenin, Stalin, Mao Zedong und Pol Pot, ihnen assistierten Abertausende kleiner Mörder.

Moralische Bedenken? Ein schlechtes Gewissen? Gott? Diese „bourgeoisen“ Vorurteile waren von Beginn weg ausser Kraft gesetzt worden, das machte die Bolschewiki so tödlich: Lenin selber hatte 1920 in einer Rede vor dem Komsomol, der Jugendorganisation der Kommunistischen Partei, festgehalten, dass jede Moral dem „Klassenkampf“ unterzuordnen sei. Alles, mit anderen Worten, war gut, was die „alte ausbeuterische Gesellschaft“ zerstörte, wenn es darum ging, den Sozialismus durchzusetzen. Die Sowjetunion war der erste Staat der Erde, der bewusst Gott abschaffte und deren Führung sich gleichzeitig für unfehlbar erklärte, wie der amerikanische Autor David Satter kürzlich im Wall Street Journal feststellte –, er hat zahlreiche Bücher über die Sowjetunion geschrieben.“[16]

Genau auf diesen Umstand steuern wir wieder zu, nur dieses Mal heißt unser Zentralorgan Brüssel und alles wird diktiert und vorgegeben! Auch wenn der wissenschaftliche Konsens ein anderer ist, die politische Klasse möchte ihre Ideologien durchsetzen!

Höchste Zeit sich vor den Auswüchsen zumindest finanziell zu schützen und in Sachwerte zu investieren, welche über Jahrtausende das Ersparte bewahrt haben.

Abbildung 6:  Langfristiger Ausblick für Silber in US-Dollar [23]

Schaut man sich das Verhältnis von Metall- und Energieaktien im Vergleich mit dem S&P 500 an, so wird die epochale Unterbewertung dieses Sektors mehr als deutlich.

Im Jahr 2020 hat dieses Verhältnis im Zuge des „C-Virus“, aka Geldsystemkrise, ein Jahrhunderttief ausgeprägt. Wir hatten bereits letztes Jahr erwähnt, dass dort ein Wechsel weg vom Standardaktienmarkt hinzu den Rohstoffen stattfinden wird. Daraufhin setzten auch ausnahmslos alle Rohstoffe zu einer Aufwärtsbewegung an und gaben den Startschuss für den jetzigen Inflationszyklus, welcher den laufenden Kreditzyklus ablösen wird.

Wie so oft beschrieben, bietet ein Jahrhunderttief oft Möglichkeiten auf eine Jahrhundertchance, die man so oft im Leben nicht geboten bekommt! So schrieb Uwe Bergold bereits 2015 von dem vierten apokalyptischen Reiter:

"Es gibt eine allgemeine Lebensweisheit, die besagt, dass jede dritte Generation wieder von vorne beginnt. Bei einem durchschnittlichen Generationenabstand von zirka 25 Jahren, kommt man bei drei Generationen auf etwa 75 Jahre. Also in jedem siebten Jahrzehnt ("Sabbat-Jahrzehnt") kommt es zu politischen und wirtschaftlichen Ereignissen, die dazu führen, dass das Publikum massive Vermögensverluste erleidet ("Massenenteignung").

In jedem Sabbat-Jahrzehnt der vergangenen 300 Jahre tauchten, neben der jeweils epochalen Gesamtverschuldung, immer vier "apokalyptische Reiter" - in Form von vier aufeinanderfolgenden Finanzmarktblasen - auf. Als erstes erschien die Aktienblase, gefolgt von einer Immobilien- und daraufhin erscheinenden Anleihenblase. Der letzte "Reiter" tauchte immer in Form einer Rohstoffpreisblase, begleitet von extremer Währungsabwertung und großem Krieg auf ("Continentals"-Abwertung vor dem Unabhängigkeitskrieg, "Greenback"-Abwertung vor dem Sezessionskrieg, "Dollar"-Abwertung vor dem 2. Weltkrieg, "Globales QE" vor dem […nächsten…] Krieg).

Den drei Generationen-Zyklus kann man nicht nur bis zum Ende des 18. Jahrhunderts (…), sondern auch noch weiter, bis zum Beginn der Neuzeit, zurückverfolgen. Er läuft wie ein Schweizer Uhrwerk ab und wird trotzdem für das Publikum immer nur im Finale sichtbar. Die Masse hat keine Ahnung vom Drehbuch, nach welchem bereits seit über 400 Jahren (Börsenbeginn war 1603) immer dasselbe Stück aufgeführt wird. Ohne jegliche Vorwarnung, ist jede dritte Generation dazu verdammt, wieder von vorne zu beginnen. Auch dieses Mal wird es nicht anders sein.“[18]

Um nochmal auf die Eingangsüberschrift zurückzukommen - Chance oder Untergang! - es liegt an Ihnen und jedem selbst wie er sich positioniert und die Welle der Rohstoffe mitreitet oder letztendlich mit seinen Papiergeldansprüchen alsbald vom Pferd abgeworfen wird - Sapere Aude!

Sapere aude ist die lateinische Phrase, die "Wage es zu wissen" bedeutet; und wird auch frei übersetzt als "Wage es, Dinge zu wissen", oder noch lockerer als "Wage es, weise zu sein". Ursprünglich im ersten Buch der Briefe (20 v. Chr.) von dem römischen Dichter Horaz verwendet, wurde der Ausdruck Sapere aude mit dem Zeitalter der Aufklärung im 17. und 18. Jahrhundert in Verbindung gebracht. Als Philosoph beanspruchte Kant die Phrase Sapere aude als Motto für die gesamte Epoche der Aufklärung und entwickelte daraus seine Theorien über die Anwendung der Vernunft im öffentlichen Bereich der menschlichen Angelegenheiten.[19]

Seien Sie auch Weise und handeln Sie genau entgegengesetzt zu dem was Ihnen die Medien ans Herz legen möchten. Kaufen Sie, wenn andere ängstlich sind und verkaufen Sie, wenn andere gierig werden. Dieses Jahrhunderttief kann zu einem Life-Changing-Event führen und sehr große Freiheiten mit sich bringen!

Im langfristigen Silberchart sieht es nach einem Paradigmenwechsel aus. Wir stehen an einem fulminanten Wendepunkt nach oben und der Chart eröffnet Potential bis zum Allzeithoch, wenn der Silberpreis über die 30 Dollar marschiert.

Über den 48 Dollar ist der Himmel nach oben offen und es sind hohe dreistellige Kurse während des kommenden Bullenmarktes zu erwarten!

Wie es der Experte für Edelmetalle und Finanzbuchautor Bill Holter sagt:

"Es ist die Alles-Blase. Alles befindet sich in einer Blase. Was sie getan haben, ist das am stärksten fremdfinanzierte System in der Geschichte der Geschichte zu schaffen. Der beste Zeitpunkt, um Gold oder Silber zu kaufen, ist immer dann, wenn Sie das Kapital dazu haben. Denn im Grunde genommen holen Sie Ihr Kapital aus dem System und stecken es in etwas, das nicht bankrott gehen kann."[21]

Doch sehen nicht nur die Edelmetalle Platin, Gold und Silber potentialträchtig aus, sondern ebenfalls auch das unterschätzte Öl hat nach seinem massiven Einbruch eine fulminante Rallye aufs Parkett gelegt und konnte im Zuge dessen den langjährigen Abwärtstrend überwinden. Dieser Sektor ist noch stark unterbewertet und hat seit dem März-Tief im Jahr 2020 einen neuen Trend eingeleitet. Wer denkt, dass durch die Elektrifizierung und der Abkehr von Kohlenstoffdioxid auf Öl verzichtet werden kann, der wird wohl enttäuscht werden. Unsere Wirtschaft und Produkte basieren meist auf Erdöl und die Umsetzung hin zu neuen Technologien ist sehr energieaufwendig und wird Öl in den nächsten 10-15 Jahren nicht ersetzen können.

Öl hat einen 12 Jahreszyklus und das Hoch wurde 2008 bei über 140 Dollar gemacht. Dieser Zyklus dreht im C-Tief und wir haben aller Vorausschau nach die nächsten 10 Jahre mit steigenden Ölpreisen zu rechnen. Wir könnten in diesem Zyklus definitiv neue Allzeithochs von über 150 Dollar pro Barrel erreichen. Es gibt auch Stimmen, die bei weiteren Konflikten in den Erdölregionen bereits Kurse von 300 Dollar und mehr erwarten![22]

Der Chart zeigt deutlich, dass der Ölpreis charttechnisch sehr gut da steht und sowohl den langen Abwärtstrend als auch den Horizontalwiderstand überwunden hat. Nach diesem Anstieg kann es noch einmal zu einem Pullback in Richtung der großen Widerstandszone bei 60 Dollar kommen. Die Opec erhöht ab September ihre Produktion, da sie durch die Wiederbelebung der Wirtschaft und das zurückfahren der Produktion durch Corona ein Defizit am Markt sieht. Auch die Ressourcen der größten Ölunternehmen gehen immer weiter zurück und diese müssen über kurz oder lang neue Lagerstätten erschließen oder andere Projekte übernehmen. Im Zuge dessen kann uns beim Öl noch eine lange Reise Richtung Zwischenhoch von 100 Dollar im nächsten Jahr bevorstehen.

Wir haben unsere Abonnenten bereits vorzeitig auf die Chance am Ölmarkt aufmerksam gemacht und uns potentialträchtige Ölwerte ins Depot gelegt. Dabei handelt es sich vor allem um Explorationsaktien in den ölträchtigsten Regionen der Erde mit Aussicht auf große Entdeckungen im Öl- und Gasbereich.

Bei den Edelmetallen und speziell bei den Silber-Minen kam es zu einem heftigen Ausverkauf. So sehen wir bei dem Prime Silver Miner Index einen starken Rückgang und haben bei 120 Punkten eine starke Unterstützungslinie angelaufen. Hier haben sich erste Kaufgelegenheiten angeboten, um günstig Silberwerte zu akkumulieren.

Eines sollten wir nicht vergessen, wer Aktien in einem Bärenmarkt nicht halten kann, wird sie auch in einem Bullenmarkt nicht festhalten können. Wir stehen am Beginn eines säkularen Bullenmarktes, bei dem gewisse Rohstoffwerte gerade eben sehr gute Einstiegsmöglichkeiten bieten. Man muss diese Investments auf lange Sicht sehen und sich nicht von kurzfristigen Marktverzerrungen emotional aus dem Gleichgewicht bringen lassen und im Tief verkaufen. Der Gewinn liegt im Einkauf und wer tief kauft, hat die Chance sein Vermögen im besonderen Maße zu erhöhen.

Und speziell beim Silber haben wir dreistellige Kurse im Blick. Auch wenn Silber noch einmal 2 bis 3 Dollar an Abwärtspotential bis 20 Dollar besteht, so ist das Aufwärtspotential umso größer und alles zwischen 200 bis 500 Dollar nach oben ist möglich.

Jetzt Mitglied werden und profitieren!

Glänzende Grüße 

Ihr MineInvestment Team

Risikohinweise und Haftung

 

1. Die in den Publikationen des MineInvestment Newsletters sowie in in den TOP-Mineinvestment (Anbieter) wiedergegebenen Meinungen, Analysen und Prognosen geben die subjektive Einschätzung des Verfassers wieder. Der Anbieter erbringt keine Anlageberatung und gibt keine Empfehlungen zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten ab. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr oder Haftung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der im Rahmen der Erstellung zu Grunde gelegten Daten oder Einschätzungen, für die Angemessenheit der herangezogenen Einschätzungen oder für den Eintritt der aufgestellten Prognosen. Eine Garantie für den Eintritt von aufgestellten Prognosen wird ausdrücklich nicht abgegeben. Eine Aktualisierungspflicht bereits abgegebener Einschätzungen oder Analysen besteht nicht. 

2. Alle im MineInvestment Newsletters sowie in in den TOP-Mineinvestment veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Finanzinstrumente dar, noch eine Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder der Zeichnung von Wertpapieren. Jedes Investment in Finanzinstrumenten ist mit Risiken bis hin zum Totalverlust behaftet. Dieser Newsletter stellt nur die persönliche Meinung von David Moll dar und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der im MineInvestment Newsletters sowie in in den TOP-Mineinvestment dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. 

 

Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (Small Caps) und speziell Explorationswerte, sowie alle börsennotierten Wertpapiere, sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen und die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Spezielle Risiken im Rohstoffsektor: Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiel zu den gesonderten Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Exportverbote, Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden),  Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken. Durch diese zusätzlichen Risiken zählen die im Newsletter „Basic“ sowie in in den TOP-Mineinvestment besprochenen Aktien zur höchsten Risikoklasse mit Totalverlustrisiko. 

 

Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. 

 

Zwischen dem Abonnenten und Leser des MineInvestment Newsletters sowie Käufer der TOP-Mineinvestment kommt kein Beratungsvertrag zustande, da sich unserer Einschätzungen nur auf das Unternehmen selbst, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers beziehen. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass die Autoren Aktien der besprochenen Unternehmen halten dürfen. Sie finden in jeder Ausgabe einen entsprechenden Hinweis über die zum Zeitpunkt der Erstellung gehaltenen Positionen.  

(Stand 01.10.2020)  

  

Interessenkonflikt:  

 Wir sind in den meisten der aufgeführten Gold- und Silberaktien auch privat investiert.  

Bild1.jpg

Quellenverzeichnis:

[1] https://de.alphahistory.com/weimarrepublic/quotations-1923-hyperinflation/

[2] https://www.welt.de/wirtschaft/article109258516/Das-waren-die-schlimmsten-Inflationen-aller-Zeiten.html

[3] https://www.nzz.ch/wirtschaft/corona-krise-die-staatlichen-schulden-sind-groesser-als-nach-dem-zweiten-weltkrieg-was-nun-ld.1581637

[4] https://www.diepresse.com/5966448/staatsschulden-wie-nach-einem-weltkrieg

[5] https://www.frbsf.org/our-district/press/presidents-speeches/williams-speeches/2012/july/williams-monetary-policy-money-inflation/

[6] https://www.google.de/books/edition/Praktischer_Wegweiser_f%C3%BCr_die_Weltwirts/daQsAQAAQBAJ?hl=de&gbpv=1&dq=silber+hyperinflation+haus+kaufen&pg=PA184&printsec=frontcover

[7] https://twitter.com/Markus_Krall/status/1411278774101020674/photo/1

[8] https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/510687/EZB-hat-noch-drei-bis-vier-Billionen-dann-kollabiert-das-System

[9] https://www.thestreet.com/investing/inflation-runs-hot-in-june-cpi-up-5-4-adding-to-fed-pressure

[10] https://www.n-tv.de/wirtschaft/EZB-aendert-Inflationsziel-article22669314.html

[11] https://www.focus.de/finanzen/boerse/interview-mit-mayer-inflation-fliegt-uns-alles-ins-gesicht-oekonom-warnt-vor-gelassenheit-der-ezb_id_13096440.html

[12] https://www.mmnews.de/wirtschaft/167010-tausende-insolvenzen-wegen-technischem-fehler-nicht-veroeffentlicht

[13] https://www.automobilwoche.de/article/20210707/AGENTURMELDUNGEN/307079977/china-zieht-im-maschinenbau-vorbei-deutschland-ist-nicht-mehr-exportweltmeister

[14] https://www.bild.de/politik/inland/politik/menstruierende-maenner-ungewoehnlicher-antrag-der-spd-in-sachsen-76982288.bild.html

[15] https://gutezitate.com/zitat/141691

[17] https://www.achgut.com/artikel/100_jahre_kommunismus._100_millionen_tote

[18] https://www.gmo.com/europe/research-library/resource-equities/

[19] https://kingworldnews.com/one-of-2021s-most-remarkable-silver-charts/

[20] https://www.goldseiten.de/artikel/502104--Die-Realitaet-wird-zensiert---Bill-Holter.html

[21] https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/07/09/iran-konflikt-koennte-oelpreis-auf-ueber-300-us-dollar-treiben/

[22] https://kingworldnews.com/this-silver-target-is-400-plus-a-stunning-look-at-gold-and-hard-assets/

Bild2.png
Bild3.jpg
Bild4.jpg

Schützen Sie Ihr Vermögen vor der drohenden Inflation,

mit einem Investment in Edelmetalle und Minenaktien!

Bild5.png
Bild6.jpg

Die derzeitige Marktlage verspricht weiterhin sehr viel Volatilität und auch die Edelmetalle wurden in der Woche vom 30.07.21 bis 06.08.2021 von großen Adressen massiv manipuliert und speziell am Freitag, dem 6.08. verlor Gold in der Spitze 50 Dollar und Silber 1 Dollar! Hier wurden teilweise in einer Handelsstunde mehrere Millionen Unzen Papiergold- und Silber auf den Markt geworfen. Wir sehen jetzt sowohl bei den kleinen Junior- und Explorationsaktien als auch an den Indizes für die Majors überverkaufte Zustände, welche zum Discountpreis erstanden werden können.

Der Abverkauf erfolgte nach „sehr guten“ Meldungen am US-Arbeitsmarkt und Goldman Sachs kündigte darauf an, das dieses Jahr doch bereits über ein zurückfahren der Anleihekäufe nachgedacht werden sollte! Beim Nachdenken wird es aus unserer Sicht auch bleiben, denn die Aktienmärkte sind abhängige Junkies und die FED ist der Dealer. Jetzt machen sie mal dem Junkie klar, dass es bald weniger Stoff gibt?! Die Märkte würden förmlich kollabieren und das auf bereits immer neuen Allzeithochs und einem noch nie erreichten Hoch an Margin-Debt am Aktienmarkt!

Gold hat am 10.08.21 in einem wahrscheinlich letzten Gefecht die 1677 Dollar noch einmal gesehen und Silber wurde im Zuge dessen auf 22,40 Dollar geprügelt. Im frühen asiatischen Handel wurden dort innerhalb kürzester Zeit 4 Milliarden Dollar an Papierkontrakten auf den Markt zum Verkauf angeboten. Dadurch wurden viele Stopp-Loss- Marken gerissen und damit die letzten zittrigen Hände herausgetrieben. Wir stehen vor einer großen Trendumkehr, welche bei der jetzigen Marktlage sehr schnell hohe Renditen bringen kann. Die Indikatoren sind unterdessen massiv überverkauft, wobei die kleinen Goldminenaktien diesen übertriebenen Abverkauf nicht mehr in diesem Ausmaß mitgemacht haben.

Dennoch kann der Dollar mit einem letzten Atemzug auf kurzer Sicht noch einmal eine sehr volatile Marktphase bereiten und die Rohstoffe unter Druck setzen. Diese Countertrend Rallye hat viele Investoren auf dem falschen Fuß erwischt, da die meisten, auf Grund des hohen Defizites, auf einen fallenden Dollar gewettet haben. Dennoch ist der Dollar gegenüber seiner Bewertung zu anderen Währungen gerade viel zu hoch bewertet und wird spätestens Ende 2021 bzw. 2022 seine große Abwärtsphase und damit eine Rohstoff- und vor allem Edelmetallhausse in Gang setzen.

Wir hatten ja bereits zuvor geschrieben, dass der Euro/ Dollar noch einmal die 1,16 bzw. 1,15 sehen kann. Wir stehen hier momentan bis dato bei 1,1717 und es ist nicht mehr ein so langer Weg bis dahin.