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Newsletter | April 2021

Silber - Das Gold des kleinen Mannes auf dem Weg zu neuen Höchstständen

Geldpolitik & Wirtschaft

Sehr geehrte Leser des MineInvestment-Newsletters,

 

„Diejenigen, die vom Herdeninstinkt gefangen sind, werden in den Fluten der Geschichte untergehen. Doch es gibt immer einige Wenige, die beobachten, nachdenken und Vorsichtsmaßnahmen ergreifen und somit der Flut entkommen. Für diese Wenigen war Gold [und Silber…Anmerk. des Verf.] schon immer das Asset letzter Instanz."1

Antony Sutton, britischer Ökonom. Historiker und Schriftsteller

 

Letztes Jahr wurden 25.000 Tonnen des edlen, silbrig glänzenden Metalls aus der Erde geholt. Diese Menge entspricht ungefähr 800 Millionen Unzen Silber, welches einen Marktwert (Preis/oz von 22,86 Euro) von 18,27 Mrd. Euro aufweist. Dazu möchten wir zu Beginn einen kleinen Vergleich anstellen.

Die EZB druckt gerade ungefähr 10 Milliarden pro Tag oder 100.000 Euro pro Sekunde.2 Für jeden der knapp 7,6 Milliarden Menschen wären das umgerechnet knapp 4 Gramm des edlen Metalls. Es müssen sich mathematisch gesehen gut 8 Personen eine Unze mit 31,1 Gramm teilen!3 Das bis dato geförderte Silber (wobei das meiste davon industriell verbraucht wurde) entspricht einer Summe von circa 1,48 Billionen Dollar (Preis 27,20 USD).4 Die weltweite Verschuldung lag Ende 2020 bei 270 Billionen Dollar.5 Wenn nur 10 Prozent der Guthaben aus Deutschland in den Silbermarkt fließen, würde es circa 18 Jahre dauern, bis diese Transaktion abgeschlossen wäre! Wir sprechen hier von etwa 240 Milliarden Euro und das ist nur ein Land. Hinzu kommt der für die Industrie benötige Silberbedarf. Diese verbraucht gut 56% der jährlich geförderten Silbermengen.

 

Im Vergleich dazu arbeiten viele Minen-Unternehmen das gesamte Jahr, um durch enormen Aufwand Silber im Wert von über 18 Milliarden Euro aus dem Boden zu befördern! Diese Zahlen vergegenwärtigen die absolute Notwendigkeit, sich gegen diesen offiziellen Wahnsinn zu schützen! In nicht einmal zwei Tagen erzeugt die EZB so viel Geld aus dem Nichts wie eine ganze Silber-Jahresproduktion und kauft dafür wertlose Anleihen aus dem Euroraum auf, damit die Staaten noch länger am EU-Schuldentropf hängen bleiben können.

 

Eine Währung, die gerettet werden muss, ist keine Währung! Wir haben diesen Dauerzustand schon seit Jahren und halten den Euro lediglich unter Zwangsbeatmung am Leben. Jedoch fand durch das C-Virus eine extreme Verschlechterung des Patienten statt, da er zur Beatmung nun auch noch dauerdefibrilliert werden muss. Es wird bis zum Vertrauensverlust nicht mehr allzu lang dauern und die Politik versucht bis zum Offenbarungseid (Aussetzung der Insolvenzantragspflicht) diesen Moment hinauszuzögern.

 

Ihr Vermögen und Erspartes ist in Gefahr, lassen Sie sich nicht von den blumigen Aussagen der Politik blenden, siehe Herr Altmaier im März letzten Jahres: „Wegen Corona geht kein einziger Arbeitsplatz verloren.“ Oder erinnern wir uns noch an den Satz von Norbert Blüm zur Rente: „Denn eins ist sicher: Die Rente.“ Die Rente ist gewiss sicher, es steht nur auf einem anderen Blatt, was Sie später dafür kaufen können!

 

Auch Deutschland muss sich dem Druck der Märkte hingeben und seine zuvor angekündigte Neuverschuldung für 2021 von 180 Mrd. auf 250 Mrd. Euro anheben. Auch für 2022 ist eine Schuldenaufnahme von weiteren 80 Mrd. Euro geplant.6

 

Wir stehen nun an dem geldpolitischen Scheideweg der Notenbanken und einer Umverteilungswelle von Vermögen, welche es so in der Geschichte noch nicht gegeben hat. Das System steht mit dem Rücken zur Wand! Seit den 80er-Jahren konnten die Manager des Fiat-Geldes die Zinsen von 16 Prozent auf null Prozent senken, um der Wirtschaft billige Kredite zum weiteren Wachstum anzubieten. Nun sind wir beim weltweiten Zinsniveau dort angekommen, wo es keinen anderen Ausweg mehr gibt, außer der unbegrenzten Liquiditätsschwemme, um den Zusammenbruch weiter in die Zukunft zu verlagern. Dieses Handeln wird die Entwertung des Geldes weiter erhöhen.

 

Im Hintergrund bauen die Zentralplaner bereits ein neues System auf digitaler Ebene auf, welches nur noch durch die Zentralbanken gesteuert und kontrolliert wird. Auf diese Weise haben nur die Zentralbanken das Monopol auf die Geldschöpfung. Damit wird den Geschäftsbanken das Geschäftsfeld komplett entzogen. Ordo ab Chao - Ordnung aus dem Chaos! Diese Agenda der Lock-Downs wird gerade angewandt, um den Menschen das neue System zu verkaufen. Damit einhergehend wird wahrscheinlich auch ein bedingungsloses Grundeinkommen angeboten, damit die Menschen aus der Not heraus handeln und eine breite Akzeptanz der Masse erreicht wird.

 

Ebenfalls ist es wichtig, sich im Klaren zu sein, dass lediglich die EZB bereits in zwei Tagen eine Jahresproduktion an Silber kaufen könnte. Beachtet man nun noch die FED, BoE, BoJ, PBoC als große Zentralbanken, sieht das Ganze noch verheerender aus. Nur das neue Hilfspaket über 1,9 Billionen Dollar, welches in den USA verabschiedet wurde, spiegelt 95 Mal die weltweite Silberproduktion eines Jahres wieder!

 

Was ist also werthaltiger, 100 Währungseinheiten oder 1 oz Silber? Entscheiden Sie selbst, noch bleibt Zeit zum Handeln! Anhand dieser Zahlenspiele muss man die Knappheit dieses Metalls ernst nehmen und auf die stetig steigenden Gelddruckorgien reagieren und einen Gegenpol aus werthaltigen Sachwerten wie Silber aufbauen. Wenn auch nur ein geringer Teil des knapp 90 Billionen Dollar schweren Aktienmarktes7 in den Silbermarkt wechselt, dann ist das ungefähr so, als wenn der Hoover-Staudamm durch einen Siphon abfließen müsste. Schaut man sich den größten „Wertpapiermarkt“ der Welt an, kommen wir am Anleihemarkt auf 130 Billionen Dollar. Das sind noch einmal 45 Prozent mehr als der Aktienmarkt!8 Wir sehen also auf der einen Seite extrem große und bis zur Unendlichkeit aufgeblähte Märkte und auf der anderen Seite den Silbermarkt mit einem derzeitigen Gesamtvolumen von 84 Mrd. Dollar!9

 

Wir gehen im konservativsten Fall von einer Verzehnfachung des Silberpreises aus, wobei wir ungefähr mit 250 bis 300 USD pro Unze im kommenden Bullenmarkt rechnen könnten. Jedoch wird das anhand der absurden Höhen an Geldmengen bei weitem höher ausfallen und im Falle einer Hyperinflation ist eine Bepreisung in Fiat-Währung sowieso nicht mehr möglich, da es dort gegen Unendlich laufen könnte. Als Beispiel hierfür dient die Hyperinflation im Jahr 1923, bei der eine Feinunze Silber einen „Wert“ von 2,73 Billionen Papier-Mark erreichte.10

 

Dabei sollte man sich aber ins Bewusstsein rufen, dass Silber ein sehr inflationssensibles Metall ist und nur bei Inflationsszenarien wirklichen Schutz bietet. Bei Deflation stellt Silber kein Vermögensschutz dar! Lediglich Gold bietet Schutz in beiden Szenarien. Daher sind zu gegebener Zeit Umschichtungen in Gold (Ratio-Trades) bzw. ein rechtzeitiger Ausstieg einzuplanen.

 

Als nächstes schauen wir uns den inflationsbereinigten Chart aus dem Jahr 1980 an. In diesem Jahr machte Silber sein All-Time-High bei 50 US-Dollar und konnte das seitdem nicht wieder erreichen. Jedoch ergeben sich nach dem Standard der  Inflationsberechnung von 1980 völlig andere Werte. Würde diese Methode weiterhin Anwendung finden, würde der Preis einer Unze Silber aus dem Jahr 1980 heute inflationsbereinigt bei gut 800 US-Dollar stehen! Die Regierungen haben die offiziellen Zahlen unterdrückt, da wir eine inoffizielle Inflation von 8 bis 9 Prozent und nicht wie angegeben von 0,5 bis 1,5 Prozent haben.

Wir haben den Silberpreis in anderen Newslettern bereits ins Verhältnis zum S&P 500 gesetzt und dort ebenfalls Preise in dieser Region prognostiziert, falls das Verhältnis wieder auf alte Ratio-Hochs ansteigen würde.

 

Andere Betrachtungen zeigen ebenfalls, dass der Silberpreis noch massiven Aufholbedarf besitzt. Betrachtet man die Rohstoff-Hochs aus dem Jahr 1980, zeigt sich deutlich eine Unterbewertung des Silbers. Im breiten Rohstoffvergleich ist Silber noch immer gut 50 Prozent von seinem Allzeithoch entfernt. Silber ist der Rohstoff, welcher monetäre und industrielle Eigenschaften aufweist und als einziges Rohstoffinvestment nicht über seinem Hoch aus dem Jahr 1980 steht.

Marktupdate Minen & Edelmetalle

Die Edelmetalle befinden sich noch immer in einem Abwärtstrend. Beim Gold hatten wir bereits im März geschrieben, dass es das Tief gesehen haben sollte, dennoch haben wir einen erneuten Backtest der Unterstützung gesehen. Damit wurde charttechnisch ein Doppelboden gebildet, was als sehr bullisch betrachtet werden kann. Silber testete erfolgreich die 200-Tage Linie und die Unterstützung bei 24 Dollar hat ebenfalls gehalten. Zudem haben die großen Minen Stärke gezeigt und der Euro (schwacher Dollar gut für Edelmetalle) schloss endlich wieder über der Abwärtstrendlinie.

 

Die Terminmarktdaten beim Gold sind die besten seit 18 Monaten und die Korrektur hat hier bereits viele Spekulanten aus dem Markt getrieben. Damit steht beim Gold einem erneuten Anstieg nichts im Wege, doch dämpfen noch die gestiegenen Zinsen an den Anleihemärkten die Euphorie der Anleger. Aktuell haben diese ein neues Hoch erreichen können und üben erneuten Druck auf dem Edelmetallpreise aus. Nachfolgend haben wir die Korrelation zwischen dem Goldpreis und der Staatsanleihen dargestellt.

Glänzende Grüße 

Ihr MineInvestment Team

Risikohinweise und Haftung

 

1. Die in den Publikationen des MineInvestment Newsletters sowie in in den TOP-Mineinvestment (Anbieter) wiedergegebenen Meinungen, Analysen und Prognosen geben die subjektive Einschätzung des Verfassers wieder. Der Anbieter erbringt keine Anlageberatung und gibt keine Empfehlungen zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten ab. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr oder Haftung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der im Rahmen der Erstellung zu Grunde gelegten Daten oder Einschätzungen, für die Angemessenheit der herangezogenen Einschätzungen oder für den Eintritt der aufgestellten Prognosen. Eine Garantie für den Eintritt von aufgestellten Prognosen wird ausdrücklich nicht abgegeben. Eine Aktualisierungspflicht bereits abgegebener Einschätzungen oder Analysen besteht nicht. 

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Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (Small Caps) und speziell Explorationswerte, sowie alle börsennotierten Wertpapiere, sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen und die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Spezielle Risiken im Rohstoffsektor: Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiel zu den gesonderten Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Exportverbote, Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden),  Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken. Durch diese zusätzlichen Risiken zählen die im Newsletter „Basic“ sowie in in den TOP-Mineinvestment besprochenen Aktien zur höchsten Risikoklasse mit Totalverlustrisiko. 

 

Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. 

 

Zwischen dem Abonnenten und Leser des MineInvestment Newsletters sowie Käufer der TOP-Mineinvestment kommt kein Beratungsvertrag zustande, da sich unserer Einschätzungen nur auf das Unternehmen selbst, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers beziehen. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass die Autoren Aktien der besprochenen Unternehmen halten dürfen. Sie finden in jeder Ausgabe einen entsprechenden Hinweis über die zum Zeitpunkt der Erstellung gehaltenen Positionen.  

(Stand 01.10.2020)  

  

Interessenkonflikt:  

 Wir sind in den meisten der aufgeführten Gold- und Silberaktien auch privat investiert.  

Der Goldpreis markierte sein Hoch im August letzten Jahres, wobei die Anleihen ihr Tief ausbildeten. Seit dem stiegen die TIPS (Treasury Inflation-Protected Securities) - die inflationsgeschützten Anleihen und brachten den Goldpreis damit unter Druck. Jedoch stecken die Staaten und Notenbanken in Schwierigkeiten, da steigende Zinsen das Wirtschaftswachstum komplett abwürgen würden und die Zinslasten zur Staatsfinanzierung nicht mehr tragbar wären. Somit stehen die Staaten in einer Nullzinsfalle, welche sie nur mit einer Yield-Curve-Control (YCC) auf lange Sicht unter Kontrolle bringen können. Die Implementierung solch eines Kontrollmechanismusses durch festgelegte niedrige Zinssätze wäre der Offenbarungseid für die Märkte und positiv für Gold. Durch die sich anbahnende Inflation werden die Realrenditen noch weiter in den negativen Bereich gedrückt und Investoren von Anleihen beginnen in den Goldmarkt zu flüchten.

 

Der nachfolgende Chart soll das Ganze im kurzfristigen Bild noch einmal verdeutlichen und die derzeitige Korrektur von Gold in Verbindung mit steigenden Anleiherenditen zeigen.

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Abbildung 1: Silberpreis nach inflationsbereinigter Berechnung aus dem Jahr 198011

Abbildung 2: Silberpreis im Vergleich vom Hoch 1980 und 2021 zu anderen Rohstoffen12

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Die Regierungen und Zentralbanken können dieses Szenario so nicht mehr lang aufrechterhalten. Die zusätzlichen Kosten sind für die Volkswirtschaften bei solch extrem hohen Schuldenständen ein echtes Gift und sind nicht aufrechtzuerhalten!

 

In diesem Zusammenhang ist es jetzt immer noch möglich, erste Positionen in den Edelmetallen aufzubauen oder weiter zuzukaufen. Auch bieten die Aktien der Gold- und Silberminen gerade noch sehr günstig bewertete Einstiegspunkte. Wenn dem Gros der Investoren die aufkommende Inflation bewusst werden sollte, wird es bei den Edelmetallen kein Halten mehr geben und die unterbewerteten Edelmetallaktien überproportional steigen.

 

Wir befinden uns in einer Rohstoffhausse bei dem viele Basismetalle bereits sehr gut zugelegt haben. Doch werden Gold und Silber in so einer Hausse immer die führenden Metalle sein, allen voran Silber, welches von vielen in seiner Explosivität unterschätzt wird.

 

Nachfolgend dargestellt ist die Performance der großen Stagflation aus den 70er-Jahren, welche mit einer hohen Inflation und steigenden Zinsen einherging. Dieses Szenario liegt uns bereits jetzt wieder vor, nur können im Gegensatz zu damals die Zinsen nicht angehoben werden, um die Inflation einzudämmen. Jeder kann sich ausmalen, in welchen Sphären Silber zu finden sein wird, wenn die gleiche Rendite wie damals an den Tag gelegt werden sollte.

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Wir werden in den nächsten Jahren eine Renaissance erleben, da der beste Freund von Silber die Inflation ist. Diese zeigt wie oft genug analysiert mit einem großen Trend nach oben und wird die Preise im Zuge dessen nach oben drücken!

 

Unterdessen zeigen sich die Aktienmärkte in einer unendlichen Gier und jeder Anleger verspürt die FOMO (fear of missing out) und möchte dabei sein, wenn die Märkte auf Grund des billigen Geldes in immer höhere Sphären katapultiert werden. So zumindest die Theorie, welche über Jahrzehnte funktionierte. Kaufen bei fallenden und steigenden Kursen, um einen guten Durchschnittspreis zu erzielen, damit der Cost-Averrage-Effekt optimal ausgenutzt werden konnte. Jedoch wird es dieses Mal, in einem stagflationären Umfeld anders ausgehen!

 

Wir haben bereits mehrmals darauf aufmerksam gemacht, dass wir uns innerhalb des kurzfristigen 4-11 jährigen Kreditzyklus und des langfristigen 4 Generationenzyklus (80 Jahre) am Ende der derzeitigen Zyklen befinden. Das Ende der Aktienmärkte hin zu den Rohstoffen haben wir März/ April 2020 gesehen, aber die meisten Investoren haben dieses Ereignis noch nicht wirklich verstanden. Wie meist zum Ende eines Zyklus springen, wie auch zur großen Tech-Bubble 2000, noch sehr viele auf den bereits fast am Ziel angekommenen Zug auf und möchten die Zitrone vollends auspressen. Dieses Phänomen beschreibt die nächste Abbildung, welche die Zuflüsse der letzten 16 Wochen am Aktienmarkt darstellt.

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Abbildung 3: 16-wöchige Zuflüsse in Mrd. Dollar an den Aktienmärkten13

Hier wurde ein neuer Rekord von 441 Mrd. US-Dollar erreicht und das letzte Hoch aus dem Jahr 2018 von 200 Mrd. US-Dollar um mehr als der zweifache überboten. Das sind eindeutige Zeichen einer Übertreibung und eins war schon immer gewiss:

 

„Was hoch geht, muss auch wieder runter kommen.“14

Isaac Newton

 

Die Naturgesetze finden dabei in jedem Lebensbereich Anwendung. Nichts wächst ständig in den Himmel, auch nicht die Aktienmärkte. Dafür ergeben sich auf der anderen Seite des Marktes, bei Rohstoffen und Edelmetallen, perfekte antizyklische Investitionsmöglichkeiten.

Abbildung 4: Goldpreis und Zinsen der US-Anleihen15

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Die Korrektur müsste damit so gut wie abgeschlossen sein und die lange Streckfolter für die Minen und Edelmetalle ihr Ende finden.

 

Reiten Sie den Bullen!